

Beichte
Auch in der Schuld, sei sie noch so belastend und zerstörerisch, bleiben die Christen nicht ohne ein Zeichen der liebenden Nähe Gottes. Im Sakrament der Buße und Versöhnung stellt sich der Mensch seinen eigenen Sünden, die er sich zuschulden hat kommen lassen und übernimmt die Verantwortung dafür.
Damit öffnet er sich neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche, um so eine neue Zukunft zu ermöglichen. Im sakramentalen Handeln der Kirche, ganz konkret beim Sprechen der Absolutionsformel durch den bevollmächtigten Priester, wird der Einzelne mit Gott versöhnt, d. h. aber auch mit seinen Mitmenschen, mit der Kirche und der ganzen Schöpfung.
Grundlage für das Sakrament der Versöhung ist das Wort Jesu aus dem Johannesevangelium, als er nach seiner Auferstehung die Apostel beauftragt: "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben" (Joh 20,23).
Beim Sakrament der Versöhnung - gespendet im Beichtstuhl in der Kirche oder bei einem Beichtgespräch, das Sie über das Pfarrbüro oder direkt mit dem Priester vereinbaren können - erfahren wir die heilende Gegenwart Gottes besonders intensiv: es ist eine große Erleichterung, die alten Sünden hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Ja, die Vergebung Gottes geht sogar so weit, als ob die Sünden, die Sie gebeichtet haben, nie geschehen wären.
Wir bieten deshalb in unserer Pfarrei regelmäßig die Gelegenheit zum Empfang des Beichtsakramentes. Informieren Sie sich bitte in unserem Gottesdienstanzeiger. Normalerweise steht Ihnen ein Priester am Donnerstag Abend um 18.30 Uhr oder am Sonntag Vormittab um 9.45 Uhr zur Beichte in der Kirche St. Michael zur Verfügung.